Masken in Klasse 8
aus dem Kunstunterricht
Man könnte jetzt über das Wesen der Maske philosophieren - oder sich einige Masken der 8a einfach anschauen. - Wie wurden sie gemacht? Dies ist Partnerarbeit:
- Das Gesicht gründlich eincremen, damit später nichts kleben bleibt. Augen mit Augenpads abdecken. Entweder kurze Trinkhalmstücke in die Nase stecken oder beim Eingipsen den Mund frei lassen. Der Eingegipste kann evtl. mit Kopfhörer Musik hören, er sollte auch die Möglichkeit haben, einen Wunsch (blind) auf Papier zu kritzeln.
- Drei Gibsverbände (8 €) in viele handgroße Stücke schneiden, gut in Wasser einweichen, auf das Gesicht legen. Um die Nase kleinere Stücke auflegen. Alles gut verstreichen, möglichst ohne Falten, und leicht andrücken.
- Nach 15 Minuten heben Helfer und der Eingegipste diese Negativmaske ab, indem sie gemeinsam, langsam, vorsichtig an den Rändern ziehen; der Eingegipste erleichtert die Loslösung, wenn er Grimassen zieht.
- Die Maske eine Woche trocknen lassen, Augenpads (halbwegs) entfernen, dann diese Negativmaske innen auch wieder dick und gründlich eincremen.
- Papier, am besten Zeitungspapier und am allerbesten Eierkartons klein reißen, einweichen und mit Tapetenkleister vermischen, so dass ein Brei entsteht. Färben jetzt noch nicht sinnvoll.
- Diese Masse - sie ergibt den Positivabdruck - in das eingecremte Innere des Gipsabdrucks schmieren. Wichtig ist auch hier wieder die Feinarbeit um Nase und Mund.
- Wieder eine Woche trocknen lassen.
- Diese Positivmaske (Papier) aus der Negativmaske (Gips) herauslösen und bemalen (Abtönfarbe, Acrylfarbe...).
Das Ergebnis sieht dann z.B. so aus:
© Michael Kraus, Juni 2009